Ausflug zur Bärenhöhle

Zu einem Ausflug zur Bärenhöhle bei Engstingen und einer Besichtigung des Schlosses „Lichtenstein“ war die ganze Gemeinde am Samstag, den 11.10.2014 mit dem Bus dorthin gefahren. Nachdem wir gebetet und unseren Busfahrer gesegnet hatten, kamen wir nach etwa 1 Stunden und 20 Minuten bei der Bärenhöhle an und frühstückten erst einmal ausgiebig mit den vorbereiteten Brötchen, Brezeln und Kaffee. Dann ging es mit einer Führerin in den Berg.

Die Höhle besteht aus zwei Teilen, der im frühen 20. Jahrhundert entdeckten „Karlshöhle“ und der erst Mitte des 21. Jahrhundert entdeckten „Bärenhöhle“. Bei der sehr interessanten Führung durften wir zwei Lieder singen, die sich dank der tollen Akkustik in der Höhle sehr schön anhörten. Nach der etwa einstündigen Führung, bei der wir auch ein Bärenskelett aus der Frühzeit und wunderbare Tropfsteingebilde bewundern konnten, fuhren wir, voll des Erlebten, weiter zum Schloss „Lichtenstein“ in der Nähe von Reutlingen.

Die Besichtigung der dort ausgestellten Gegenstände und Möbel war beeindruckend und wir sahen, wie bequem wir es in unserer heutigen Zeit doch haben. Schloss Lichtenstein steht hoch auf einem Kalkfelsen und überragt die umgebende Landschaft. Es ist im Stil von „Neu Schwanstein“ erbaut und dient dem Landesfürsten als Wohnsitz.

Nach der Besichtigung wurde der mitgebrachte Grill entzündet und wir labten uns an Grillwurst mit Brot und Zutaten. Wieder gab es Kaffee und Tee aus dem Mitgebrachten und wir hatten fröhliche Gemeinschaft. Auch für die Kinder war dort ein Spielplatz, wo sie sich richtig austoben konnten.

Leider fing es doch in der Mittagspause etwas zu regnen an und zuerst stellten wir uns unter die vorhandenen Bäume, doch dann gingen wir wieder in den Bus.

Für die Rückfahrt nahmen wir Kurs und unter Singen von deutschen und russischen Liedern erreichten wir das obere Donautal von Sigmaringen nach Fridingen, und bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am „Knopfmacherfelsen“, einem tollen Aussichtspunkt, Halt machen und die wunderschöne Aussicht auf das Donautal mit Kloster Beuron genießen. Wie hat unser Gott doch die Welt so schön gemacht, Er hat es sich für uns ausgedacht, wir loben und wir preisen Ihn für Seinen wunderbaren Sinn.

Müde, aber voll des Erlebten kamen wir ca. 17 Uhr wieder beim Gemeindehaus an. Schnell wurden die mitgenommenen Bänke und Tische verstaut und alles aufgeräumt und ein sehr schöner Tag ging zu Ende.